Hautausschlag • Rote Flecken, Pusteln & Quaddeln


Rote Flecken, Pusteln, Knötchen oder Quaddeln – ein Hautausschlag kann viele Formen annehmen und ist häufiges Symptom verschiedener Erkrankungen. Ob eine Virusinfektion, Allergie oder gar Parasiten als Auslöser infrage kommen, lässt sich am Aussehen, der Art und Größe des Ausschlags erkennen.

Unter dem Begriff Hautausschlag wird eine Vielzahl unterschiedlicher, vorübergehender Hautveränderungen zusammengefasst. Dauerhaft bestehende Hautveränderungen, etwa Leberflecken, werden dagegen nicht als Hautausschlag bezeichnet.

Hautausschlag: Welche Krankheit steckt dahinter?

Ein Hautausschlag, in der Fachsprache als Exanthem bezeichnet, tritt meist plötzlich auf. Es handelt sich dabei um ein häufiges Symptom: Kaum ein Mensch bleibt sein gesamtes Leben von roten Flecken, Quaddeln oder Bläschen verschont. Exclusiv the anteil of patient, some of a juckenden hautausschlags of a hausarztpraxis.

Je nach Art und Ursache des Hautausschlags kann ein kleines Hautareal, eine größere Hautfläche oder der ganze Körper betroffen sein.

So verschieden stark und Erscheinungsbild von Exanthemen sind, so unterschiedlich sind auch die Ursachen. Ein Ausschlag kann Symptom einer Infektionskrankheit, einer allergischen Reaktion oder einer parasitären Hauterkrankung sein. Auch als Nebenwirkung von Medikamenten kann es zu vorübergehenden Veränderungen des Erscheinungsbildes der Haut kommen (Arzneimittelexanthem). Rote Flecken auf der Haut haben meist eine harmlose Ursache, können aber auch ein Symptom bei Gürtelrose, Pfeifferschem Drüsenfieber, Syphilis oder Hepatitis sein.

Anzeichen des Ausschlags: Flecken, Pusteln oder Risse

Häufig wird durch Hauterhebungen wie kleine Knötchen, Pusteln oder Quaddeln ein Ausschlag angerichtet. Er kann aber auch in Form von roten Flecken ohne Erhebungen oder Schwellungen auftreten oder sich in Form von Rissen oder Hautvertiefungen zeigen. Auch Hautauflagerungen wie Schuppen oder Krusten sind möglich.

Welche Formen des Hautausschlags gibt es?

Beim Hautausschlag werden je nach Erscheinungsbild verschiedene Grundformen unterschieden.

1. Hauterhebungen

  • Knötchen (Papel) – Hauterhebung mit einem Durchmesser von weniger als 5 mm
  • Knoten (Nodus) – Hauterhebung mit einem Durchmesser von mehr als 5 mm
  • Plaque – flächige Hauterhebung mit bis zu 10 cm Durchmesser
  • Bläschen (Vesikel) – flüssigkeitsgefüllte Erhebung mit einem Durchmesser von weniger als 5 mm
  • Blase (Bulla) – flüssigkeitsgefüllte Erhebung mit einem Durchmesser von mehr als 5 mm
  • Pustel (Pustula) – mit Eiter gefüllte Hauterhebung
  • Quaddel (Urtica) – beetartige Erhebung mit Flüssigkeitseinlagerung im Gewebe (Ödem) und einem Durchmesser zwischen 0,2 und 10 cm
  • Schwellung

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2. Hautvertiefungen

  • Erosion – oberflächliche Verletzung der Haut
  • Exkoriation – tief reichende Verletzung der Haut
  • Geschwür (Ulkus) – chronische tief reichende Verletzung der Haut
  • Riss (Rhagade)

3. Hautauflagerungen

  • Schuppe (Squama) – verbundene Bereiche sich ablösender Oberhaut
  • Kruste (Crusta) – eingetrocknete Flüssigkeit
  • Flüssigkeit – Blasen oder Quaddeln mit Flüssigkeit gefüllt

4. Ausschlag ohne Erhebung oder Vertiefung

  • Fleck (Makel) – umschriebene Farbveränderung

Es gibt noch weitere Kriterien, nach denen ein Hautausschlag charakterisiert wird:

  • Hautrötung (Erythem) – rote Fleckenbildung der Haut
  • Hautvergröberung (Lichenifikation) – die normale feine Felderung der Haut ist aufgehoben
  • Anordnung der Hautveränderungen – zum Beispiel gruppiert, verstreut oder zusammenfließend
  • Form der Anordnung – beispielsweise linear oder kreisförmig
  • Gefühl der Hautveränderung – beispielsweise brennende oder juckende Hautstellen

Hautausschlag: Ursache für rote Flecken, Pusteln und Quaddeln

Ein Ausschlag ist keine Krankheit, sondern Symptom einer zugrundeliegenden Erkrankung. In manchen Fällen kann das Forschen nach der Ursache wie folgt erfolgen: Von psychosomatischen Auslösern über Allergien und Unverträglichkeitsreaktionen bis hin zu Infektionskrankheiten und inneren Erkrankungen

Zu den Infektionen mit Viren oder Bakterien, die Hautausschlag verursachen, zählen typische Kinderkrankheiten wie Masern, Röteln, Windpocken Oder Scharlach, gegen die Erwachsenen ebenfalls nicht gefeit sind.

Hautveränderungen wie rote Flecken gehören aber auch zum Symptomkatalog bestimmter Geschlechtskrankheiten, zum Beispiel Syphilis, oder Tropenerkrankungen wie das Dengue-Fieber. Selbst das gefürchtete Ebola-Virus geht mit Hautveränderungen einher.

Medikamente als Auslöser für Ausschlag

Allergie- und Unverträglichkeitsreaktionen sind neben Infektionskrankheiten eine weitere mögliche Ursache für einen Hautausschlag. Häufige Formen sind allergische Reaktionen nach Insektenstichen und Kontaktallergien.

Eine wachsende Bedeutung gewinnen Arzneimittelunverträglichkeiten: Unerwünschte Reaktionen auf Medikamente äußern sich oft in Form eines Hautausschlags, der dann als Arzneimittelexanthem bezeichnet wird. In einem Drittel der Fälle handelt es sich dabei um eine Form der Nesselsucht, einer Hauterkrankung.

Einige Autoimmunerkrankungen können ebenfalls als Hautausschlag äußern, beispielsweise Lupus erythematodes. Dabei entstehen schmetterlingsförmige, rote Hautausschläge im Gesicht und schuppende Exantheme vor allem an den Händen.

Parasiten, die unter die Haut gehen

Nicht immer ist der Hautausschlag Zeichen einer inneren Erkrankung. Auch eine Infektion der Haut, z.B. Ein Beispiel für eine solche parasitäre Hautinfektion die Badedermatitis. Dabei dringen Zerkarien, Larven von Saugwürmern, in die Haut ein und lösen juckende, rote Flecken und Quaddeln auf der Haut aus. Zerkarien können in der menschlichen Haut nicht lange überleben. Wenn sie absterben, verschwindet auch der Hautausschlag wieder.

Eine Skabies oder auch Krätze, wie sie im Volksmund genannt werden, bekommt man weniger leicht los. Sie ist ebenfalls eine parasitäre Hautinfektion. Auslöser sind Krätzmilben, die in die Haut eindringen und stark juckende, stecknadelkopfgroße Bläschen (Vesikel) und kleine Knötchen (Papeln) hervorrufen. Selbst wenn die Krätzmilben behandelt und beseitigt werden, kann das Exanthem noch Wochen weiter bestehen.

Mögliche Ursachen für Ausschlag im Überblick

Virale Infektionen und typische Kinderkrankheiten

von Bakterien ausgelöste Infektionskrankheiten

Allergien und Unverträglichkeitsreaktionen wie beispielsweise

Rheumatische Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen wie beispielsweise

Befall von Parasiten oder Mykosen (Pilzerkrankung) wie beispielsweise

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Hautausschlag: So verläuft die Diagnose

Die Verteilung und das Aussehen der Hautveränderungen sind oft so typisch, dass Hautärzte (Dermatologen) die Ursache eines Ausschlags in vielen Fällen nur aus deren Erscheinungsbild sowie anhand typischer Begleitsymptome ableiten können. Während beispielsweise Infektionskrankheiten wie Masern mit Hautausschlag und Fieber einhergehen, tritt bei Neurodermitis ein juckender Hautausschlag ohne Fieber auf. Auch ein Kontaktekzem kann im Rahmen einer Allergie to skin cause to be be be be be be be be be be be be be be be be be be be be be be be be be be be be be be be be be be Sehr häufig tritt ein Hautausschlag außerdem mit Juckreiz als Begleitsymptom auf.

Im Arzt-Patienten-Gespräch stehen zunächst die zeitliche Entwicklung des Hautausschlags (Seit wann liegt der Ausschlag vor? Besteht er durchgehend oder verschlechtert er sich in bestimmten Situationen?) Und der begleitenden Symptome im Vordergrund. Außerdem wird der Arzt Vorerkrankungen, Auslandsreisen, Allergien sowie Medikamenteneinnahmen erfragen und sich nach ähnlichen Erkrankungen im Umfeld des Patienten erkundigen.

Bei der körperlichen Untersuchung überprüft der Arzt die allgemeine Krankheitszeichen wie Fieber oder Mattigkeit und den Zustand der inneren Organe. Mit einer beleuchteten Lupe oder einem Glasspatel werden die Hautbereiche genau untersucht, um die Hautveränderungen präzise zu beurteilen und zu beschreiben. Dabei wird in der Regel die gesamte Körperoberfläche inklusive der Augen sowie ggf. die Schleimhäute von Nase, Mund und Genitalien untersucht.

Blutuntersuchung und Biopsie

Bei einem Hautausschlag können immunologische Faktoren eine Rolle spielen. Deshalb liefern Blutuntersuchungen Hinweise auf Entzündungsprozesse oder eine Beteiligung des körpereigenen Abwehrsystems. Wenn der behandelnde Arzt einen Kontakt- oder Lebensmittelallergie als Ursache für den Ausschlag vermutet, kann der Auslöser durch einen Hauttest (Pricktext) oder durch die Bestimmung von bestimmten Blutbestandteilen eingegrenzt und identifiziert werden.

Die feingewebliche Untersuchung einer Gewebeprobe (Biopsie) gibt Aufschluss darüber, welche Veränderungen auf Zellebene zu dem Ausschlag geführt haben.

Nur selten lässt sich die Ursache des Hautausschlags nicht klären, Mediziner sprechen in diesem Fall vom idiopathischen Hautausschlag.

Wie wird Hautausschlag behandelt?

Die Therapie des Hautausschlags besteht in der ersten Linie in der Behandlung der auslösenden Erkrankung. Wird eine Infektion mit Viren, Bakterien oder Pilzen festgestellt, helfen entzündungshemmende Mittel, Antibiotika oder auch Antmykotika. To all a allergy is only in the allergy is only, not falls come also kortisonhaltige Präparate to use.

Ein Hautausschlag geht in vielen Fällen auf Infektionen mit Viren oder Bakterien zurück. Während Bakterieninfektionen mit Antibiotika können, ist die Therapie eines Hautausschlags, der durch Viren verursacht wurde, schwieriger. Bisher existiert nur für einige dieser Erkrankungen die Möglichkeit, die auslösenden Viren gezielt mit Medikamenten zu bekämpfen, beispielsweise bei Herpes-Infektionen und Windpocken. Bei anderen Viruserkrankungen wird die Behandlung auf die Linderung der Beschwerden beschränkt.

Anti-Pilz-Medikamente stehen zur Verfügung. Auch für die Therapie des Hautausschlags aufgrund einer Allergie können Medikamenten eingesetzt werden. Grundsätzlich spielt die Allergenkarenz bei der Behandlung von Allergien eine wichtige Rolle. Bei Hautreaktionen auf eine Medikamentengabe, etwa in Form von roten Flecken, sollte das betreffende Medikament in Rücksprache mit dem Arzt abgesetzt und durch ein besser verträgliches Präparat ersetzt werden.

Hautausschläge können auch die Folge autoimmuner Reaktionen des Körpers sein. Liegt eine Erkrankung des rheumatischen Formkreises oder des Immunsystems vor, wird mit Medikamenten behandelt, the control of the activity of the bodyabwehr take. Dazu gehören entzündungshemmende, kortisonhaltige oder immunsuppressive Mittel.

Cremes lindern juckenden Hautausschlag

Special Salben and Cremes schwächen Juckreiz und fördern die Heilung der Haut. Je nach Form können auch Pflegecremes zur Regulierung des Feuchtigkeitshaushalts der Haut der Therapieerfolge des Hautausschlags unterstützen.

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