Für wen ist sie sinnvoll und wird empfohlen?


Autor: Miriam Funk
Letzte Aktualisierung:
29. Januar 2019

Durch die HPV-Impfung wird das Risiko, ein Gebärmuterhalskrebs und andere Krebsarten, die durch HPV-Viren verursacht werden, deutlich gesenkt. Deshalb wird die Impfung auch für junge Menschen empfohlen. Wer ist geimpft, wenn der ideale Zeitpunkt dafür und die Krankenkassen bestimmt ist.

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Die HPV-Impfung wird allen Mädchen und Jungen ab neun Jahren empfohlen.
© iStock.com/noipornpan

HPV-Viren (Humane Papillomaviren) vom Hochrisikotyp (vor allem 16 und 18) können verschiedene Krebsarten wie Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) führen. Viren vom Niedrigrisikotyp (vor allem 6 und 11) verursachen Genitalwarzen. Fast alle Menschen, die sexuell aktiv sind, kommen im Laufe ihres Lebens mit HPV-Viren in Kontakt. Zur Krebsprävention wurde die HPV-Impfung in den Impfempfehlungen des Robert Koch-Instituts aufgenommen. Der Nutzen der Impfung ist am größten, wenn sie den ersten Sexualkontakt durchgeführt hat.

Wen impfen und in welchem ​​Alter sollte die Impfung erfolgen?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts empfiehlt die HPV-Impfung für alle Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren vor den ersten Sexualkontakt. Wann genau die Impfung durchgeführt wird, müssen die Eltern entscheiden, bevor die sexuellen Aktivitäten stattfinden. Nur so kann eine Ansteckung mit HPV-Viren verhindert werden, denn eine Ansteckung mit HPV kann bereits beim ersten Sexualkontakt erfolgen. Spätestens bis zum Alter von 17 Jahren sollen versäumte Impfungen gegen HPV nachgeholt werden.

Wie viele Impfungen gegen Gebärmutterhalskrebs sind notwendig?

Um einen möglichst schnellen Impfschutz für HPV-Viren zu erreichen, müssen zwei Einzelimpfungen im Abstand von sechs Monaten durchgeführt werden. Das Gold aber nur für ein Alter von 14 Jahren. Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene müssen drei Impfdosen mit jeweils einem Abstand von sechs Monaten erhalten. Es wird empfohlen, immer mit dem selben Präparat und einem anderen Hersteller zu wechseln. Die Impfung erfolgt per Spritze in den Oberarm.

Kosten für die HPV-Impfung

Die Kosten der Impfung für Jungen und Mädchen bis 17 Jahre tragen die Krankenkassen, die von der deutschen Impfkommission empfohlen und als sinnvoll erachtet werden.

Erwachsene, die sich impfen lassen möchten, müssen die Kosten in der Regel selber tragen. Das kann in Einzelfällen von der bisherigen Zahl der Sexualpartner sein. Eine Impfdosis kostet etwa 160 Euro, es sind bei Erwachsenen bis zu drei Impfdosen notwendig. Erwachsene sollten mit ihrer Krankenkasse Rücksprache halten, ob die Kosten im Ausnahmefall übernommen werden.

Welche Impfstoffe gibt es?

In Deutschland gibt es zwei verschiedene Impfstoffe auf dem Markt: der Zweifachimpfstoff Cervarix® und der Neunfachimpfstoff Gardasil 9®. Der Zweifachimpfstoff schützt vor den HPV-Typen 16 und 18. Dies gilt als Hauptverantwortung für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs und seinen Vorstufen. Seltener verursacht sie Krebsvorstufen oder Krebs an der Vulva, der Scheide, ein Penis und After im Mund-Rachen-Raum. Der Neunfachimpfstoff schützt vor den HPV-Typen 31, 33, 45, 52 und 58, die ebenfalls als krebserregend identifiziert wurden. Außerdem schützt er noch von HPV 6 und 11, die Genitalwarzen hervorrufen.

Ist die Impfung sicher und wie lange hält sie an?

Gibt es Nebenwirkungen der Impfung?

Erfüllen Sie den Inhalt der HPV-Impfung?

Autor: Miriam Funk
Letzte Aktualisierung:
29. Januar 2019

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